Motorrad: Endlich den A Führerschein

Endlich den A Führerschein

Nach der Saison ist vor der Saison – so heißt es. Ich hatte soeben meinen A Führerschein erworben und die Saison war beinahe vorbei. Scheiße. Das Paradies der Erde liegt angeblich auf dem Rücken der Pferde. Für mich lag es auf der Sitzbank meiner frisch erstandenen Yamaha MT-09 und ich wollte einfach nicht, dass ich bald zum monatelangen Warten auf zweiradtauglichere Bedingungen verdammt sein würde. Und sind wir mal ehrlich, ich bin einfach nicht der harte Hund, der zum Ganzjahresfahrer in allen Wetterlagen gereift ist (auch wenn das Nummernschild am Bike eine andere Sprache spricht).

So verbrachte ich die meiste mir noch gebliebene Zeit, so es das Wetter zuließ, auf den Landstraßen und jagte euphorisch mit jüngst erwachter, motorisierter Freiheit durch die Kurven der näheren und auch weiteren Umgebung. Nur allzu oft wurde ich durch die mahnende Tankanzeige zur notwendigen Zwangspause gedrängt. Innerhalb eines Monats hatte ich so die ersten knapp 2500 Kilometer auf die Uhr geschraubt.

Der Einstieg in die unbegrenzte Motorradwelt!

Die restliche Zeit fand sich mein Kopf vertieft in Motorradzeitschriften oder auf Videoportalen im Internet wieder, um sich Testberichte zu anderen Maschinen anzuschauen. Das erweiterte nicht nur den eigenen Horizont sondern auch die Fülle der Begehrlichkeiten. Ducati, Triumph, BMW, Aprilia – alle hatten sie etwas im Angebot, was ich mir in meiner Traumgarage noch vorstellen konnte.

Der A Führerschein und Begehrlichkeiten

Die Notiz im Kopf erhielt ein Post Scriptum.

Apropos Garage – steht nur eine Maschine darin, gewinnt man optisch schnell den Eindruck, man hätte lediglich eine Bockwurst in die Turnhalle geworfen. Soll heißen: Platz wäre da gewesen. Neben dem Funbike hätte eine Reiseenduro, ein gemütliches Retrolookbike und ein Supersportler für kuschelige Atmosphäre gesorgt. Doch da die jüngste Neuerwerbung erstmal einen kleinen Schlag ins Kontor gerissen hatte, verschob ich die Anschaffung der Panigale 959, Bonneville T120 und R 1200 GS bis auf unbestimmte Zeit. Ich machte mir im Kopf eine Notiz und grübelte eine Weile. Könnte nicht auch die Supersport S reichen? Damit hätte ich Sport und Tour gleichermaßen abgedeckt, von einer leiwanden Optik ganz zu schweigen. Die Notiz im Kopf erhielt ein Post Scriptum. Überhaupt muss ich sagen, dass ebenjene Notiz im weiteren Verlauf steten Änderungen und weiteren Ergänzungen sowie Nachträgen unterlag und bis heute unterliegt.

Wir sprechen uns noch…!

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